Lichtsteuerung mit QLC+

Lichtsteuerung mit QLC+

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Im Folgenden möchte ich Ihnen eine kleine Anleitung in das Programm Q Light Controller Plus (kurz QLC+) geben. Dies ist keine vollständige Anleitung, die in jedes kleine Detail geht, sondern eher ein Einblick, was mit der Software möglich ist. In dieser Anleitung möchte ich mich auf die Grundfunktionen beschränken und diese erläutern. Ein vollständiges Handbuch für die Software finden Sie unter https://www.qlcplus.org/docs/html_en_EN/index.html (englischsprachig). Der Grund für diesen Beitrag ist eine mehrfache Anfrage an mich gewesen, ob es denn nicht für dieses Programm auch eine deutsche Anleitung geben könnte.

Über QLC+

QLC+ ist eine Software zur Steuerung von Licht über verschiedene Protokolle wie beispielsweise DMX und Art-Net. An meisten findet diese Form von Steuerung Anwendung bei Veranstaltungen, Events und Partys. Diese Steuerung kann aber auch in Smart-Homes angewendet werden, um bestimmte Lichtspiele zu ermöglichen. Q Light Controller Plus stammt ursprünglich von Q Light Controller (QLC) ab und wird zur Zeit von Massimo Callegari aktiv entwickelt.

Installation

QLC+ kann unter https://www.qlcplus.org/downloads.html heruntergeladen werden. Das Programm steht für die Betriebssysteme Windows, Mac und als automatische Builds für die Linux Distributionen Arch, Fedora, openSUSE und Ubuntu zur Verfügung. Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels gibt es eine Alpha-Version von QLC+ in der Version 5, die ich noch nicht zur Verwendung empfehlen kann, da diese noch stark in der Entwicklung steht. Daher empfehle ich zur Zeit die Version 4 von QLC+.

Download-Seite von https://www.qlcplus.org/

Für dieses Tutorial habe ich das Programm beispielhaft in einer virtuellen Maschine mit Windows 10 LTSB installiert. Die Installation erfolgt dabei über einen gewöhnlichen Installer. Besondere Sachen gibt es hierbei nicht zu beachten.

Installer-Menü 1
Installer-Menü 2
Installer-Menü 3
Installer-Menü 4
Aufrufen des Programms über das Startmenü
Meldung beim ersten Programmstart
Zulassen von Änderungen an der Firewall

Programm-Übersicht

Das Programm lässt sich im Groben in vier bis fünf Paneele aufteilen, die unterschiedliche Verwendung haben. Der rote Bereich ist eine Tool-Leiste, die immer eingeblendet ist. In dieser Tool-Leiste befinden sich die Grundfunktionen des Programms, wie:

  • Erstellen, öffnen und speichern eines Projekts
  • Öffnen des Output-Monitors
  • Öffnen eines kleinen DMX-Adressen-Tools
  • Programm-Hilfe
  • Programm-Lizenz und Danksagungen
  • Speichern der aktuellen Einstellungen als Funktion (mehr dazu später)
  • Schnell-Einstellungen, um Funktionen und Konsole während des Events bearbeiten zu können (auch hier später mehr davon)
  • Stoppen aller Funktionen bzw. des kompletten Outputs (später mehr davon)
  • Starten oder stoppen von Betriebsmodus bzw. Entwurfsmodus (später mehr davon)
Programm-Bereiche

Der magenta-farbige Bereich ist auch permanent eingeblendet, jedoch handelt es sich bei diesen Panel um einen Tab-Wechsler, mit dem die verschiedenen Menüs des Programms ausgewählt werden. Die jeweiligen Menüs bestehen aus zwei Bereichen (grün und blau). Die Hauptfunktionen der Menüs befinden sich dabei immer oben (grün). Im darunter liegenden Bereich (blau) werden eventuelle Einstellungsmöglichkeiten auf der rechten Seite eingeblendet. Im folgenden werden die einzelnen Tab-Menüs erläutert.

Geräte

Da es sich bei DMX um ein einfaches BUS-System handelt, müssen die verwendeten Geräte in der Software definiert werden. Hierzu wird zunächst in der Software unten auf den Reiter „Geräte“ gewechselt.

Geräte-Verwaltungs-Menü

Wie auf der rechten Seite beschrieben, kann ein Gerät über den Knopf mit dem grünen Plus hinzugefügt werden.

Dialog zum hinzufügen von Geräten

Bei dem Dialog-Fenster kann nun aus einer Liste von Herstellern der gewünschte Scheinwerfer, Movinghead oder Nebelmaschine ausgewählt werden.

Auswahl einer Fixture

Auf der rechten Seite können noch weitere Einstellungen vorgenommen werden. In meinem Fall sollen die Fixtures im 12-Kanal Modus laufen. Da die Ansteuerung über ein Pult mit 16 Kanälen pro Fixture arbeitet, wähle ich zusätzlich einen Adressabstand von 4, um weitere Fixtures zu verschieben. Insgesamt wird für dieses Beispiel die Anzahl auf 6 gestellt. Das Universum belasse ich auf „1“, da wir in diesem Beispiel nur eins brauchen.

Einstellung der Geräte-Parameter

Nach dem Hinzufügen kann man nun die Fixtures in einer Liste sehen. Diese Fixtures wurden auch automatisch einem Ordner für das erste Universum hinzugefügt. Mit der Auswahl des Ordners lassen sich Statistiken, wie beispielsweise Stromverbrauch und Gesamtgewicht anzeigen. Dies kann bei der Planung von Stromkreisen hilfreich sein. Außerdem kann somit schnell überprüft werden, ob eventuelle Traversen nicht überbelastet sind. Kabel werden in diese Gewichtsberechnung allerdings nicht mit einbezogen und müssen beachtet werden.

Hinzugefügte Fixtures in der Geräte-Verwaltung

Ein Klick auf einzelne Geräte lässt auch die individuellen Statistiken aufrufen, die hinter jedem Gerät hinterlegt wurden.

Geräte-Eigenschaften

Über den Knopf der Kanaleigenschaften lassen sich nun die Fixtures konfigurieren. Hier kann unter anderem eingestellt werden, ob bestimmte Kanäle den höchsten Wert annehmen sollen (HTP, „Highest takes priority“) oder den neusten (LTP, „Last takes priority“). Außerdem kann eingestellt werden, ob bestimmte Kanäle überhaupt „faden“ dürfen oder ob diese direkt zum neusten Wert springen.

Einstellung der Kanaleigenschaften

Später werden wir etwas über RGB-Matrizen kennen lernen, die bestimmte Animationen über eine Raum-Verteilung darstellen können. Um nun also diese Fixtures einer räumlichen Gruppe zuordnen zu können, muss nun oben über den Knopf mit dem Ordner ein neuer Ordner hinzugefügt werden.

Erstellen einer neuen Gruppe

Dieser Ordner sieht ähnlich eines Ordners für Universen aus, jedoch bietet dieser weitere Funktionen. Über das grüne Plus-Symbol können nun Fixtures dieser Gruppe hinzugefügt werden. In dem rechten Panel kann nun die Größe der Matrix eingestellt werden, sowie die Fixtures mit einfachem Drag-and-Drop-Verfahren verschoben werden, um diesem die richtige Reihenfolge zu geben. In meinem Fall beginnt die erste Fixture unten links, geht von links nach rechts und danach in die Zeile darüber weiter.

Räumliche Sortierung von Fixtures

Hiermit wurden alle wichtigen Einstellungen an den Fixtures eingestellt. Es ist jedoch genau so wichtig darauf zu achten, dass diese Einstellungen auch an den Fixtures richtig konfiguriert wurden.

Eingänge und Ausgänge

Über den Reiter „Eingänge/Ausgänge“ können sämtliche Schnittstellen zu dieser Software konfiguriert werden. Auf der linken Seite können Universen hinzugefügt, gelöscht und umbenannt werden und auf der rechten Seite kann das jeweilige Input- oder Output-Gerät festgelegt werden. Es können beispielsweise Lichtmischpulte als Input definiert werden. Diese könnten dann nach der Verarbeitung auf einem anderen Universum wieder ausgegeben werden. USB-Geräte sind gerade nicht zu erkennen, weil keine angeschlossen sind. Nach dem Anschließen sollten diese automatisch erscheinen. Ist dies nicht der Fall hilft manchmal ein Neustart der Software.

Menü zum Einstellen von Ein- und Ausgängen bei Universen

Oben rechts kann über den Reiter Profil unter anderem ein bestimmtes Profil für MIDI- und Enttec-Geräte konfiguriert werden. Diese können dann auch als Eingangsgeräte verwendet werden und steuern unter anderem virtuelle Schalter und Regler.

Einstellung von MIDI-Input Geräten

Außerdem kann über dieses Menü die Audio Aus- und Eingänge konfiguriert werden. Dieser Reiter ist allerdings nur relevant, sofern Audio-Dateien mit in die Lichttechnik eingebunden werden oder Sound-Input verwendet werden soll, um bestimmte Funktionen zu steuern.

Einstellungen für Audio-Ein- und Ausgabe

Kleiner Hinweis für die Nutzung von Art-Net: Eventuell müssen an den Netzwerk-Adaptern des jeweiligen Computers weitere Einstellungen vorgenommen werden, um eine Übertragung über Netzwerk zu ermöglichen. Hierbei muss unter anderem die IP- und Subnetzmasken-Einstellung richtig konfiguriert werden. Dies ist aber ein Thema, auf das ich in diesem Moment nicht eingehen möchte, da dies ein einzelnes Thema für sich ist.

Funktionen

Funktionen sind die Grundbausteine für die Lichtsteuerung. In diesem Menü wird im Groben und Ganzen die gesamte Show konfiguriert. Es gibt mehrere Arten von Funktionen, die teilweise aufeinander aufbauen beziehungsweise nur bestimmte Arten von Fixtures betreffen. Sämtliche Funktionen können oben über die Leiste hinzugefügt werden.

Ansicht der Funktions-Verwaltung

Szenen

Szenen sind die einfachste Art von Funktion. Eine Szene speichert im Grunde genommen nur eine bestimmte Kanal-Konfiguration ab. Durch Aufruf der Funktion werden diese konfigurierten Werte wieder aufgerufen.

Über den bunten Knopf, der ein bisschen die ein altes Windows Logo aussieht wird eine neue Szene hinzugefügt. Dieser Szene wird zunächst einen beschreibenden Namen gegeben. Durch diesen Namen sind die Szenen schnell wieder zu finden, wenn man später viele Szenen erstellt hat.

Hinzufügen einer Szene

Über das grüne Plus werden nun die entsprechenden Fixtures ausgewählt, die für diese Szene verwendet werden sollen.

Hinzufügen von Fixtures zu einer Szene

Nach dem Hinzufügen erscheinen diese Fixtures in der Liste.

Hinzugefügte Fixtures

Über die weiteren Reiter kann nun die Szene eingestellt werden. Um Änderungen an den Reglern durchführen zu können, müssen die entsprechenden Kanäle aktiviert werden. Kanäle, die nicht aktiviert wurden werden beim Funktionsaufruf ignoriert. Dies kann zum Beispiel dafür verwendet werden, dass eine Funktion beispielsweise eine Farbe festlegt und eine weitere Funktion die Blinkfrequenz. Der Freiheit und Kreativität sind hier keine Grenzen gelegt.

Einstellungsoptionen der Szene

Für die Erstellung der gewünschten roten Szene müssen in diesem Fall bei jedem Gerät der Dimmer und Rot-Kanal aktiviert werden und nach oben geschoben werden. Andernfalls kann auch über das Eingabefeld ein bestimmter Wert eingetragen werden.

Einstellung einer einfarbigen roten Szene

Oben in der Hauptleiste des Programms ist ein Knopf, der wie ein kleiner Taskmanager aussieht. Dies ist der DMX Kanal Monitor. Über dieses Tool kann die Einstellung der Szene überprüft werden.

Kontrolle der Funktions-Konfiguration über den DMX Kanal Monitor

Da die Ansicht mit Werten relativ unüberschaubar ist, empfehle ich auf die 2D-Ansicht zu wechseln. In dieser Ansicht kann man ganz schnell sehen, ob alle Fixtures richtig funktionieren. Diese Fixtures können in dem Feld hin und her geschoben werden, um die Realität des Raumes besser abzubilden.

DMX Kanal Monitor in der 2D-Ansicht

Für später wird eine blaue Szene benötigt. Um also nicht von Anfang an beginnen zu müssen, kann über das Rechtsklick-Kontextmenü die Szene dupliziert werden.

Duplizieren der roten Funktion

Für die blaue Szene werden nun die Rot-Kanäle bei jeder Fixture deaktiviert und die Blau-Kanäle aktiviert und eingestellt.

Editieren der duplizierten roten Funktion in eine blaue Funktion

Auch diese Einstellung wird mithilfe des DMX Kanal Monitors auf Richtigkeit überprüft.

Kontrolle der Funktions-Konfiguration über den DMX Kanal Monitor in der 2D-Ansicht

Abfolgen / Chaser

Wie der Name es schon vermuten lässt, können in einem Chaser beispielsweise mehrere Szenen hinzugefügt werden, die dann nacheinander, zufällig oder mit wechselnder Laufrichtung angezeigt werden. Zusätzlich kann die Laufgeschwindigkeit eingestellt werden oder bestimmt werden, ob der Chaser nach einem Durchlauf stoppen soll.

Erstellung eines Chasers

Es können aber nicht nur ausschließlich Szenen hinzugefügt werden. Unter anderem kann in einem Chaser weitere Chaser eingefügt werden. So kann man beispielsweise einstellen, dass eine Animation dreimal abgespielt wird und danach die nächste Animation aufgerufen wird.

Hinzufügen von Szenen zu einem Chaser

Die Laufgeschwindigkeit und Übergangszeiten können über den Knopf mit der Uhr eingestellt werden.

Einstellung der Abfolgen-Geschwindigkeit

Sequenzen

Eine Sequenz ist ähnlich zu einem Chaser, jedoch unterscheidet sich eine Sequenz darin, dass diese keine anderen Funktionen aufrufen kann, sondern alle „Frames/Szenen“ innerhalb der Sequenz definiert werden müssen. Dies kann Hilfreich sein, wenn man die entsprechenden Szenen nicht braucht, sondern nur die entsprechende Animation.

Kollektionen

In einer Kollektion können beliebige andere Funktionen hinzugefügt werden, die dann alle gleichzeitig aufgerufen werden. Im folgenden Beispiel werden die rote Szene und die blaue Szene eingefügt, um daraus eine violette Kollektion zu bilden.

Erstellung einer Kollektion

Ordner

Um bei einer Vielzahl von Funktionen die Übersicht zu behalten, können die Funktionen in Ordnern sortiert werden. Groß beschreiben muss ich dieses Konzept wahrscheinlich nicht, da Ihnen sicherlich die Funktionsweise von Ordnern in Ihrem Datei-Manager bekannt ist.

RGB-Matrix

Die RGB-Matrix ist eine Funktion, welche nur eingeschränkt einsetzbar ist. Trotzdem lassen sich mit dieser Funktion sehr schöne Effekte erzielen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.
Bei der Konfiguration der Geräte konnte eine Gerätegruppe erstellt werden, in der die Verteilung der Fixtures eingestellt werden konnte. Diese Verteilung kann in der RGB-Matrix ausgewählt werden. Somit entfällt auch das Hinzufügen von einzelnen Fixtures.
Als Effekte stehen verschiedene Figuren und Muster im Drop-down-Menü zur Verfügung. Die Einstellungen variieren je nach gewähltem Muster. Über das Feld links daneben kann eine Vorschau des Effektes begutachtet werden.

Erstellung einer RGB-Matrix

Visuelle Konsole

Die visuelle Konsole ist der Dreh- und Angelpunkt der Lichtsteuerung. Hier wird die zentrale Steuerung während eines Events angezeigt und verwaltet. Da jedes Setup anders ist, kann hier individuell das gewünschte Layout zusammen gebaut werden. Im Entwurfsmodus können über die oben eingeblendete Leiste Widgets hinzugefügt werden. Diese erfüllen unterschiedliche Zwecke.

Schalter/Knöpfe

Im Folgenden wurden zwei Schalter/Knöpfe hinzugefügt. Diese können, wie im Bild zu sehen, mit Funktionen verknüpft werden und wahlweise eine Tastenkombination zu gewiesen bekommen.

Hinzufügen von Schaltern auf der visuellen Konsole

Wichtig ist es bei einer Einrichtung von Knöpfen diese zu testen und ihre Funktion zu überprüfen. Hierzu muss zunächst in den Live-Modus gewechselt werden. Dies passiert oben rechts über das grüne Dreieck. Nun können die Knöpfe aktiviert werden. Über dem DMX-Kanal-Monitor kann nun überprüft werden, ob diese Knöpfe richtig funktionieren. In diesem Fall ergibt die rote und die blaue Szene zusammen eine violette Szene.

Kontroller der Schalter-Funktionen über den DMX-Monitor

Regler

Im Folgenden wurde beispielsweise ein Regler-Widget hinzugefügt. Über dieses Widget lassen sich ein oder mehrere Kanäle verbinden, die dann von Hand eingestellt werden können.

Einfügen und Bearbeiten von einem Regler

Rahmen

Ein weiteres wichtiges Widget, was ich ansprechen möchte ist der „Rahmen“. Über einen Rahmen können mehrere Widgets zusammengefasst werden. Diese Rahmen können minimiert werden oder mehrere Seiten enthalten. Außerdem können alle Widgets in einem Rahmen deaktiviert werden. Dieses Programm bietet zwei Arten von Rahmen. Der schwarze Rahmen funktioniert wie angegeben. Der rote Rahmen jedoch hat eine Zusatzfunktion. In roten Rahmen kann immer nur ein Element aktiv sein. Wenn nun also ein Knopf aktiviert wird, so werden alle anderen Knöpfe in diesem Rahmen deaktiviert. Dies kann beispielsweise bei einer Farbauswahl hilfreich sein, damit die vorherige Farbe deaktiviert wird.

Optischer Unterschied zwischen einem normalen Rahmen und einem Einzel-Funktions-Rahmen

Im folgenden Bild sieht man beispielsweise ein minimierten Rahmen und einen Rahmen, der nur einen aktiven Knopf hat.
Beim Einfügen von Widgets innerhalb eines Rahmens ist es wichtig, dass dieser Rahmen auch vorher ausgewählt wurde, da dieser Knopf sonst nicht richtig verknüpft ist. Eine richtige Verknüpfung lässt sich daran erkennen, dass sich das Widget nicht über den Rand des Rahmen hinaus bewegen lässt.

Testen der Minimierung von Rahmen, sowie der Einzel-Funktions-Funktion

Oben rechts in der Ecke befindet sich ein Knopf, der eine Bearbeitung während der Live-Schaltung ermöglicht. Nach der Bearbeitung muss diese Funktion allerdings wieder deaktiviert werden, da das Interagieren mit Widgets während der Bearbeitung nicht möglich ist.

Bearbeitung von Elementen während der Live-Schaltung

Weitere Widgets

Des Weiteren gibt es noch nennenswerte Widgets, wie beispielsweise Labels, Uhrzeit-Widgets und ein Widget für einen Ablaufplan. Der Ablaufplan nutzt einen Chaser für die Konfiguration der Abfolge.
Da diese Widgets relativ selbsterklärend sind, habe ich das Ganze nicht weiter beschrieben.

Beispiele für Text-Labels, Uhr-Widget und Ablaufplan-Widget

Einfache Arbeitsfläche

Über die einfache Arbeitsfläche können einzelne Kanäle überschrieben werden. Die überschriebenen Kanäle sind während der Dauer der Überschreibung vor Änderung durch Funktionen geschützt. Wenn eine erneute Freischaltung gewünscht wird, muss diese Feststellung über das jeweilige „X“ aufgehoben werden.

Ansicht der einfachen Arbeitsfläche

Shows

Shows ist ein Menü in dem ähnlich wie bei einer Video-Schnitt-Software verschiedene Elemente auf einer Zeitleiste positioniert werden. Die entsprechenden Funktionen werden dann beim Abspielen nur für den gewählten Zeitraum aktiviert. Shows unterstützen nur Sequenzen, Audio und Video. Wenn man beispielsweise Szenen oder Abfolgen verwenden möchte, werden diese automatisch vom Programm in Sequenzen umgewandelt.

Show-Bearbeitungs-Menü

Abschließende Hinweise

Sollten Sie eine Frage oder Anmerkung zu einem bestimmten Bereich haben oder etwas unklar formuliert sein, so würde ich mich freuen, wenn Sie mir dies in den Kommentaren mitteilen würden. Gerne überarbeite ich bestimmte Bereiche mit Ihren Verbesserungsvorschlägen und Fragen.
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Über eine Namensnennung würde ich mich sehr freuen, aber ich bestehe nicht darauf. Das Beitragsbild stammt von Jaël Vallée on Unsplash.

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